PMI-Gerät
Das, was hier wie eine Pistole aus Star Trek aussieht, ist in Wahrheit ein PMI-Gerät. Also eine Handmaschine, mit der wir analysieren können, aus welchen Bestandteilen ein Material besteht (Positive Material Identifikation).
Das ist wichtig, da bspw. Stahl nicht gleich Stahl ist. Ein Material wie Stahl ist immer eine "Legierung", die aus verschiedenen Bestandteilen besteht, wie z.B. Eisen, Chrom oder Nickel. Und zu welchem Anteil diese Bestandteile vorhanden sind, hat einen großen Einfluss auf die technischen Eigenschaften des Materials, oder wie gut sich dieses von uns bearbeiten lässt. Auch der Schrottwert wird davon deutlich beeinflusst.
Die Analyse passiert, indem konzentrierte Röntgenstrahlen in eine Stange Rohmaterial, ein fertiges Bauteil oder einen Container mit Spänen geschossen werden. Anschließend zeigt das PMI-Gerät ein Protokoll der festgestellten Anteile.
Anhand des Protokolls sind wir dazu in der Lage festzustellen, ob die Bestandteile so sind, wie es der Kunde bestellt und der Rohmateriallieferant angegeben hat oder ob es bei den Spänen für den Schrotthändler eine Vermischung gab.
Das Gerät ermöglicht also eine noch bessere Qualitätssicherung und ist auch bei der Serienprüfung fertiger Bauteile im Einsatz.